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AOL DSL - Pressemitteilung
DSL Flatrate News März 2005

9.3.05 - AOL DSL: AOL mit neuer Markenkampagne; AOL bekämpft Versender von unerwüschten Werbemails.

Original AOL DSL Mitteilung vom 1.3.2005

AOL startet heute eine neue Markenkampagne

Hamburg, 01. März 2005. AOL startet heute in Deutschland eine neue Branding-Kampagne. Das Hamburger Internet-Unternehmen investiert einen zweistelligen Millionen-Betrag bewusst in den klassischen Markenaufbau. AOL soll dadurch als Premium-Marke gefestigt werden. Ein weiteres Ziel ist es, weiterhin qualitativ hochwertige Kunden für AOL zu gewinnen beziehungsweise an das Unternehmen zu binden.

„Nach dem Abschluss unseres wirtschaftlichen Turnarounds in den letzten Jahren und der erfolgreichen Neuausrichtung auf DSL geht es darum, die nächste Wachstumsphase für AOL einzuleiten.“, erklärt AOL Marketing-Chef Philipp Schindler. „Internet und reale Welt vernetzen sich immer enger. Jetzt wollen wir Unternehmen und Marke über das reine Interzugangs-Geschäft hinaus als zentralen Anbieter für Telekommunikation und digitale Dienste positionieren“, so Schindler weiter.

AOL führt mit der neuen Brandingkampagne die bisherige Geschichte seiner Markenwerbung fort. Sie dokumentiert auch die Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland: Ging es am Anfang darum, möglichst problemlos den Zugang zur Faszination Internet zu schaffen („Ich bin drin“), stand danach die Etablierung des Mediums im Vordergrund („zuhause@aol“). Der zunehmenden Verunsicherung aufgrund von Fragen rund um Sicherheit, Spam, Viren und Würmern begegnete AOL dann mit höherer Leistungsfähigkeit und deutlich weiterentwickelten Anwendungen („Alles wird besser“). Und jetzt folgt der Aufbruch in die „vernetzte Welt“: Als verlässliche Marke bietet AOL seinen Kunden anspruchsvolle aber bedienerfreundliche Produkte, die alltägliche Relevanz haben.

Vor rund acht Monaten begann die Entwicklung der neuen Markenkampagne. Marc-Nicolas Oerke, Branding-Director bei AOL Deutschland: „Im Zuge intensiver Prozesse wurden vier Kernwerte identifiziert und beschrieben: Individualität, Simplizität, Qualität und Freude. Die Spots und die Motive der Print- und Onlinewerbung transportieren diese Kernwerte.“

Die Kampagne zeigt – „real life“ – echte Menschen in echten Umgebungen und echten Situationen: Ein Mann mit Laptop im Park, ein kleiner Junge am PC seines großen Bruders, eine junge Frau am Telefon. In diesem Kontext werden erfolgreiche Anwendungen innovativer Produkte dargestellt. Die Nutzung des Internets wird dabei als ganz selbstverständlich vorausgesetzt. Die gezeigten Emotionen, Reaktionen und Aktionen sind direkte Konsequenz dieser Nutzung.

Hinzu kommt der neue Claim, der den Nutzwert von AOL für das tägliche Leben deutlich macht: „Unkompliziert und schnell. AOL.“

Neben den „klassische“ Werbeformen mit TV-Spots und Werbung in Printmedien fließt ein signifikanter Teil des Kampagnen-Budgets in Online-Werbung. Philipp Schindler: „Online Werbung hat eine stark zunehmende Bedeutung gerade für Marken-Kampagnen. Diesen Effekt wollen wir gezielt nutzen.“

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Original AOL DSL Mitteilung vom 9.3.2005

Ein Spammer pro Monat weniger

Vor zwei Jahren siegte AOL juristisch zum ersten Mal gegen einen deutschen Versender von E-Müll. Jetzt feiert AOL den 25. Erfolg.

Hamburg, 9. März 2005. Fast genau zwei Jahre nach dem ersten Sieg gegen einen Versender unerwünschter Werbemails, erwirkte AOL Deutschland jetzt den 25. juristischen Erfolg gegen einen Spammer. Das Landgericht Hamburg erließ auf Antrag des Onlineunternehmens eine Einstweilige Verfügung gegen Oliver E. und eine panamesische Gesellschaft. Oliver E. und die Gesellschaft bewarben mit einer als „privat“ getarnten „Einladung zur Schlampenschlacht“ per Massenmail ein gewerbliches Angebot.

Der Geschäftsführer von AOL Deutschland, Stan Laurent, freut sich über die Erfolge im Kampf gegen Versender unerwünschter Werbemails: „Statistisch gesehen haben wir seit dem Start unserer Anti-Spam-Kampagne vor zwei Jahren jeden Monat einen E-Müll-Versender juristisch aus dem Verkehr gezogen. Im Zusammenspiel mit unseren verbesserten technischen Maßnahmen und einer erfolgreichen Sensibilisierung des Gesetzgebers, machen wir Spammern das Leben immer schwerer.“

AOL begann im Frühjahr 2003 Spammer systematisch mit juristischen Mitteln zu verfolgen. Dieses entschiedene Vorgehen war Teil einer Aktion, die gemeinsam mit der Zeitschrift Computer Bild gestartet wurde. Über 100.000 Internet Nutzer hatten eine Forderung nach eindeutigeren Gesetzen gegen E-Müll unterzeichnet.

Mitte Februar diesen Jahres hat nun der Bundestag in erster Lesung das Anti-Spam-Gesetz beraten. Vor allem das Verschleiern des kommerziellen Charakters einer Massenmail und eine Täuschung über die Identität des Versenders sollen bestraft werden können. Auf Europaebene haben sich mittlerweile 13 Staaten zusammengeschlossen, um koordiniert gegen die Versender von Massen-Werbemails vorzugehen.

Neben juristischen Erfolgen und Fortschritten in der Gesetzgebung, profitieren AOL Kunden auch von enorm verbesserter Anti-Spam-Technologie: Die eingehenden Spam-Mails bei AOL Kunden konnten im Jahr 2004 dramatisch um 75 Prozent gesenkt werden. Zum Vergleich: Im November 2003 meldeten AOL Nutzer weltweit insgesamt fast 11 Millionen unerwünschte Mails täglich. Heute sind es "nur noch" 2,2 Millionen. Diese sogenannten "Spam Reports" helfen, die AOL-seitigen Filter kontinuierlich zu verbessern.

Auch die Anzahl der Mails, die Kunden im Spam-Folder finden, hat sich reduziert. Landeten im November 2003 insgesamt etwa 100 Millionen Mails in diesem Ordner, so sind es jetzt 60 Prozent weniger: 40 Millionen.

Darüber hinaus nahm die Anzahl unerwünschter Massenmails ab, die von den AOL Filtersystemen aussortiert – und an den Absender zurückgeschickt wurden. Von einem Höchststand 2003 von 2,4 Milliarden Mails täglich auf nunmehr 1,2 Milliarden. Das sind 50 Prozent weniger.

Immer seltener versuchen Spammer, unerwünschte Post an AOL Kunden zu schicken. Wohl nicht zuletzt wegen der rigorosen juristischen Verfolgung und der optimierten Technologien ist die Zahl der Versuche um 22 Prozent zurückgegangen.

„Wir werden im Kampf gegen Spam nicht nachlassen“, so Stan Laurent. „Die Erfolge spornen uns weiter an, alles zu unternehmen, um unsere Kunden noch besser vor E-Müll zu schützen.“
 
 

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