DSL Flatrate Vergleich


12.02.09 Unterschied zwischen DSL Flatrate per Telefonkabel und UMTS-Flatrate (mobiles Internet)

Artikel zum Unterschied der Standard DSL Flat und UMTS Flat

DSL ist heutzutage aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Genauso wenig wie das Internet an sich. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, DSL zu nutzen. Die eine ist über die Telefonleitung, die andere Möglichkeit ist das mobile Internet über UMTS (bzw. Nachfolgetechnologien), also über das Mobilfunknetz. Welche Vor- und Nachteile es bei den einzelnen Varianten gibt, soll hier näher erläutert werden.

Beide Modelle haben eins gemeinsam, sie bieten beide eine Flatrate als Tarifmodell an. Das war es dann auch mit den Gemeinsamkeiten. Denn die Technik könnte unterschiedlicher nicht sein. Und die sieht folgendermaßen aus:

DSL Flatrate per Telefonkabel

Wie aus der Überschrift schon ersichtlich ist, wird das DSL, das noch üblicherweise zu Hause genutzt wird, über den Telefonanschluss bezogen. Es muss also eine Leitung von einem Telefondienstanbieter zur Verfügung gestellt werden. Die bekanntesten davon sind, ausser der deutschen Telekom, Arcor, Alice, Freenet, etc.

Bei all diesen Anbietern bekommt der Kunde eine echte DSL-Flatrate zu einem monatlichen Pauschalpreis, inklusive Telefonanschluss. Weitere technische Geräte, die zu einem DSL-Anschluss gehören, sind der Splitter und das DSL-Modem. Der Splitter trennt das DSL-Signal vom Telefonsignal und das DSL-Modem ist nichts anderes, als das alte analog-Modem, es macht die Einwahl in das Internet erst möglich. Die Verbindung ist rasend schnell und Seiten werden in Sekundenschnelle aufgebaut. Das gleiche gilt für den Download.

Allerdings hat das System zwei entscheidende Nachteile:

1. DSL funktioniert nur in Städten, wo auch schon DSL verfügbar ist. In kleinen Ortschaften ist das Netz teilweise noch nicht ausgebaut und die Verbraucher gucken in die Röhre.

2. Das Surfen ist nur von zu Hause aus möglich. Mobilität gibt es keine.

DSL per UMTS

Hier ist kein Festnetzanschluss notwendig. Das DSL-Signal wird über das Mobilfunknetz übertragen. Mittlerweile hat jeder Mobilfunkanbieter UMTS im Programm. Auch hier gibt es mittlerweile eine Flatrate zu einem monatlichen Pauschalpreis.

Die Technik funktioniert ganz einfach. Der Kunde muss sich bei einem Mobilfunkanbieter lediglich den UMTS-Stick besorgen. Den gibt es als Vertragsmodell ab einem Euro oder als Prepaidvariante für rund 70 Euro zu kaufen. Der günstigste Anbieter ist zur Zeit O2. Die echte Flatrate kostet 25 Euro im Monat. Ohne Volumen- oder Zeitbeschränkung. Der Stick wird an den USB-Anschluss des PCs oder des Laptops angeschlossen. Die Software spielt sich dann fast von alleine auf.

Dieses System hat enorme Vorteile: Am Laptop angeschlossen, wird das Internet mobil. Ob im Park, im Restaurant oder am Flughafen - Internet ist überall. Diese Ungebundenheit macht dieses Variante bei den Verbraucher so beliebt, und das nicht nur bei Geschäftsreisenden.

Ein weiterer Vorteil ist, jeder kann dieses Netz nutzen, auch dort, wo kein DSL zur Verfügung steht.

Kleiner Nachteil:

Das UMTS-Netz erreicht zur Zeit eine Geschwindigkeit, die dem DSL 2.000 entspricht. Für normale Anwendungen, ja sogar für den Download von Datenpaketen reicht es aber trotzdem aus. Die neuen Technologien auf Basis von HSDPA und EDGE bieten allerdings wesentlich höhere Datenraten.

Fazit:

Die Mobilität spricht für das UMTS-Netz. Und wer weiss, in einigen Jahren wird der herkömmliche Telefonanschluss sogar überfällig werden.

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