DSL

Wozu wird Fastpath benötigt bei einem DSL Anschluss?

Artikel vom 23.03.2010

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Artikel: Fastpath DSL, was ist das?

Begrifflichkeiten rund um DSL sind für viele Benutzer des Internets selbst nach Jahren der Anwendung nach wie vor ein Fremdwort. Eigentlich sehr schade, denn wer etwas benutzt, der sollte schon im Ansatz wissen, wie es auch funktioniert. Die Tatsache das DSL über einen Teilfrequenzbereich der Telefonleitung gesendet wird, sind sich bereits viele Nutzer im Klaren, denn immerhin musste ja der sogenannte Splitter vor den Telefonanschluss gelegt werden, sodass daran Telefon und DSL-Router oder Modem angesteckt werden können. Der logische Verstand sagt also, dass hier beides durch dieselbe Leitung fliesst. Die genaue Funktionsweise eines Telefonanschlusses und seiner Frequenzbereiche darzustellen sowie die Funktion von DSL in diesem Part ist natürlich eine Materie für sich und für den Laien zweifelsfrei nicht zu verstehen. Dennoch kann etwas an der Oberfläche gekratzt werden, indem man sich einmal die Bedeutung des Fastpath beim DSL anschaut. Besonders Nutzer des Internets, welche häufig Onlinespiele spielen, sind darauf bedacht, möglichst geringe Latenzen, sprich Verzögerungszeiten, zu besitzen. Desto höher diese in Millisekunden sind, desto schlechter ist die Verbindung zum Spieleserver und die Reaktionszeit im Spiel ist verschlechert. Hierbei kommt nun Fastpath ins Spiel, welches ein Hilfsmittel namens Interleaving im DSL-Anschluss ausschaltet. Dieses Hilfsmittel ist zur Fehlerkorrektur gedacht, denn wie sich jedermann denken kann, gibt es in einem Telefonkabel auch Störungen von außen, welche die Übertragung und damit die Datenpakete stören kann. Das Ausschalten dieser Fehlerkorrektur verbessert die Ansprechzeiten enorm und in den meißten Fällen sind Störungen ohnehin sehr selten und kaum schwerwiegend. Anders ist dies aber der Fall, wenn DSL Leitungen aufgrund der Länge schon am Maximum arbeiten. Dann sind Störungen bei der DSL-Verbindung häufiger und müssen durch Interleaving überbrückt werden, damit beispielsweise Datenpakete nicht sogar unweigerlich verloren gehen. Wer also dementsprechend Internet überwiegend als Informationsquelle nutzt und hier selten spielt, der muss sich über Pingzeiten im Millisekundenbereich wenig Gedanken machen und sollte die Grundeinstellung der DSL Flatrate Zugangs bewahren.



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