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21.05.09 Was sind VOIP-Blockaden, was ist der Grund dafür?

VOIP-Portblockaden nehmen zu, warum machen die Provider das?

Voice over Internet Protocol (VoIP) ist eine Sonderform digitaler Telefonie, denn die VoIP-Technologie benötigt nicht pro Gespräch eine eigene Leitung, sondern komprimiert Sprachkommunikation in Datenpakete und versendet diese beispielsweise zusammengefasst über eine DSL Leitung. Privatkunden als auch gewerbliche Nutzer benutzen hierbei eine identische technische Basis. Wegen der unterschiedlichen Netzwerkumgebungen sehen VoIP-Lösungen im Privatsektor anders aus, als gewerblichen Anwendungsbereich. Sofern ein DSL-Internetanschluss (oder besser) verfügbar ist, kann man sich einfach bei einem IP-Telefonie-Provider einloggen und als Hardware ein Telefonieendgerät mit Ethernet-Anschluss einsetzen. Headsets oder USB-Peripheriegeräte mit Hörer und Microfon können dann als Softphone verwendet werden, Bedingung ist allerdings, dass der PC ständig im Betriebsbereitschaftsmodus stehen muss, um für Telefonate erreichbar zu sein. Die Zwangstrennung nach 24 Stunden Verbindungsdauer sollte vom Modem durch umgehende Neueinwahl kompensiert werden. Die gegebenenfalls geänderte IP-Adresse nach Neueinwahl klauben sich die IP-Telefone per integrierten STUN und NATs-Protokollen automatisch. Während bei der VoIP-Telefonie die Gesprächspartner direkt miteinander über das Internet verbunden sind, läuft das beim normalen Telefonieren immer über die Zentralrechner des Providers.

VoIP-Telefonie ist besonders auf dem Sektor der Auslandstelefonate unschlagbar billig, und genau da liegt hier der Hase im Pfeffer. Auslandstelefonate sind für jeden Provider von Telefonie nämlich eines der Paradepferdchen unter den Profitbringern!

Wenn also der Gesteller einer DSL-Leitung auch identisch mit einem Telefonieanbieter ist (Beispiel: Telekom, Arcor, Versatel), dann kann der Unternehmer zusehen, wie seine Profitabilität im lukrativen Bereich Auslandstelefonie zusammenpurzelt. Abhilfe schafften sich etliche der DSL-Anbieter durch VoIP-Blockaden. Auch Weiterverkäufer von Datentransferleistungen im Breitbandbereich sind nicht von diesen Blockaden ausgeschlossen.

Wenn die Vorzüge der VoIP-Telefonie für Sie von Belang und wichtig sind, dann wählen Sie einen Provider für Ihren DSL oder Breitbanddatentransfer aus, der VoIP-Kommunikationen nicht untersagt. Ändert dieser einmal seine diesbezügliche Struktur, dann können Sie ein außerordentliches Kündigungrecht wahrnehmen.

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