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DSL Video on Demand
DSL Nachricht vom 08.09.2011
Video auf Abruf mit DSL: Welche DSL Geschwindigkeit wird für Video on Demand benötigt?
Möchte man sich einen Film ausleihen, kann man sich heute mit einem DSL Anschluss den Weg zur Videothek sparen. Video on Demand, das bedeutet "Video auf Abruf" und wird immer beliebter. Doch mit welchem DSL Anschluss kann man Video on Demand überhaupt nutzen, damit der Film ruckelfrei und ohne Störungen übertragen wird?
Der eigene Internetanschluss sollte mindestens zwei Megabit pro Sekunde (DSL 2000) hergeben. Wichtig ist, dass diese DSL Geschwindigkeit auch tatsächlich erreicht wird und es sich nicht nur um einen vom DSL Anbieter genannten, theoretischen Wert handelt. Für Filme in hochauflösender Qualität (HD) sind entsprechend 16 Megabit pro Sekunde (DSL 16.000) erforderlich.
Um die eigene DSL Geschwindigkeit zu testen, können sie unseren DSL Speedtest nutzen. Die Nutzung des Video on Demand Angebotes kann in zwei Varianten erfolgen. Zum einen bieten DSL Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Alice eigene Online-Videotheken an. Bei der Deutschen Telekom muss dazu ein Entertain DSL Anschluss vorhanden sein. Dazu gibt es aber dann auch noch das komplette TV-Programm.
Möchte man Video on Demand nicht über seinen DSL Anbieter beziehen, kann man auch unabhängige Anbieter wie AppleTV oder maxdome buchen. Die Kosten der Anbieter sind sehr unterschiedlich und richten sich auch nach der Aktualität der Filme. So können ältere Inhalte für etwa 50 Cent abgerufen werden, neue Inhalte können auch bis zu 6 € kosten. HD Inhalte sind in der Regel teurer als normale Qualität. Die Ausleihdauer beträgt zwischen 24 und 48 Stunden. Die Bequemlichkeit sollte jedoch nicht über den Preis siegen.
Eigentlich lohnen sich diese Angebote nur für regelmäßige Filmegucker, wer nur einmal im Monat eine DVD anschauen möchte, sollte sich überlegen die Videothek vor Ort zu nutzen. Gerade bei den DSL Anbietern erhöht sich die monatliche Grundgebühr des DSL Anschlusses, diese Gebühr muss zwei Jahre lang bezahlt werden. Das rechnet sich nicht immer, wenn der Abruf der Inhalte nur sehr selten genutzt wird.
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