LTE Vergleich

Nachricht vom 23.12.2012

Was ist eigentlich LTE?

LTE, oder 4G, steht für Long Term Evolution. Vorläufer ist 3G in UMTS Geschwindigkeit. Mit etwa 7,2 Mbit/s maximaler Geschwindigkeit. Erreichbare Geschwindigkeiten liegen zwischen 100 Mbit/s und maximal 300 Mbit/s, wobei in Deutschland 100 Mbit/s die aktuelle Höchstgeschwindigkeit ist. Das ist etwa zehnmal so schnell, wie recht langsame DSL-Leitungen.

Verkauft werden LTE Tarife in erster Linie für Smartphones und Tablet PCs, in den letzten Monaten aber auch vermehrt als Alternative zu DSL Tarifen, in Regionen, in denen noch kein schnelles DSL verfügbar ist.

In Deutschland wurden die Lizenzen zur Nutzung von LTE (4G) versteigert, deutsche Mobilfunkanbieter haben dafür 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Hierzulande war Vodafone der erste Anbieter, der LTE zur Nutzung für Privatkunden angeboten hat. Während man Vodafone seit 2011 LTE auch in Kombination mit VoIP (Voice over IP= Internettelefonie) nutzen kann, ist bei der Telekom die Nutzung nur im Zusammenhang mit einem Festnetzanschluss möglich. Warum spricht man von einer maximalen Geschwindigkeit?

Die erreichbare Geschwindigkeit hängt von der Zahl der eingewählten Nutzer ab. Je höher das Nutzungsaufkommen, umso geringer ist die erreichbare Geschwindigkeit.

Ist LTE schon deutschlandweit verfügbar? Nein, die LTE Netze sind noch nicht flächendeckend ausgebaut, Vorrang hatten bis jetzt die großen Städte in Deutschland. Allerdings hat sich die Deutsche Telekom zum Ziel gesetzt, bis zum Ende des Jahres 2012 in rund 100 großen deutschen Städten LTE anbieten zu können.

Und was kostet der schnelle Surfspaß? Möchte man LTE Zuhause nutzen, sind alle Tarife teurer als ein normaler DSL Anschluss. Der Verbraucher muss mit 30-40 E im Monat rechnen. Doch man muss aufpassen, denn genau wie bei allen LTE Mobilfunktarifen ist auch Zuhause das verfügbare Datenvolumen beschränkt. Der Kunde erhält zwischen 10 und 30 GB im Monat, verbraucht er mehr, wird die Geschwindigkeit auf 64 Kbit/s gedrosselt und das ist langsamer als eine ISDN-Leitung.

Mobilfunktarife sind noch etwas teurer, hier liegt der Durchschnitt zwischen 30-100 E im Monat, aber das verfügbare Datenvolumen ist deutlich geringer. Der Durchschnitt liegt zwischen 1 GB und 10 GB im Monat, die zum Surfen bereitstehen.

Muss man auf die Hardware achten? Ja, bei LTE Zuhause muss ein passender LTE Router verwendet werden, der in der Regel gemeinsam mit dem Tarif erhältlich ist, aber monatlich extra berechnet wird. Vodafone zum Beispiel berechnet 2,50 E/Monat, die zu den Tarifkosten gerechnet werden müssen.

Bei Smartphones und Tablet PCs muss man ebenfalls darauf achten, dass das Endgerät LTE-fähig ist. Bei Smartphones sind das neue iPhone 5 und das Samsung Galaxy S3 als LTE-fähig ausgegeben.

Vor der Tarifwahl sollte man in jedem Fall einen Check durchführen, ob das eigene Gebiet bereits ausgebaut ist. Wer nicht unbedingt superschnell Surfen muss, sollte sich noch ein wenig gedulden. Es ist zu erwarten, dass die Preise für LTE Tarife, Zuhause und Mobil, in den nächsten Jahren noch fallen werden. Wem UMTS (G3) ausreicht, surft mobil zwar etwas langsamer, erhält dafür aber in der Regel etwas mehr Datenvolumen.


LTE / DSL Flatrate Vergleich (DSL Preisvergleich):

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